Münchner Sicherheitsforum initiiert 6. sicherheitspolitischen
Gedankenaustausch mit Staatsminister Herrmann

01. Juli 2016 | Spatenhaus an der Oper


Am Donnerstag, den 30. Juni 2016, begrüßte die 1. Vorsitzende des Münchner Sicherheitsforum e.V., Frau Elisabeth Schosser, hochrangige Experten der Münchner Sicherheitsarchitektur zu einem schon zur Tradition gewordenen sicherheitspolitischen Gedankenaustausch.  Ganz besonders freuten sich die Vorstandsmitglieder des MSF, neben Frau Schosser Polizeivizepräsident Werner Feiler, Unternehmer Stephan Kuffler und Geschäftsführer Helmut Spörl, dass sie dazu den Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann in das zentral gelegene Spatenhaus an der Münchner Oper gewinnen konnten.

Am Meinungsaustausch und zugleich Perspektivgespräch nahmen Landespolizeipräsident Prof. Dr. Schmidbauer, der Münchner Polizeipräsident Hubertus Andrä, der Polizeipräsident des Bayerischen Landeskriminalamtes Robert Heimberger, der ehemalige Staatssekretär im niedersächsischen Innenministerium Dr. Roland Koller, der Präsident a.D. des Landgerichts München II Christian Schmid – Sommerfeld, der neue Leiter der Wiesnwache, Polizeirat Christian Wittstadt, und Wiesnwirt Wiggerl Hagn teil. Von der Stadt München durften wir Stadtrat Christian Vorländer, von der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund GmbH dessen Geschäftsführer Alexander Freitag und von der Freiwilligen Feuerwehr München deren 1. Vorsitzenden Rupert Saller willkommen heißen.

Stephan Kuffler und Staatsminister Herrmann


Einleitend stellte Innenminister Herrmann heraus, dass die Landeshauptstadt München weiterhin die sicherste Großstadt sei und dies neben der guten Weichenstellung in Bayern insbesondere auf die großartige Leistung der Münchner Polizei zurückzuführen ist. In Köln, Hamburg und Berlin ist beispielsweise das Risiko Opfer einer Straftat zu werden mind. doppelt so groß.
Der Umfang polizeilicher Aufgaben und der damit verbundene Aufwand nimmt kontinuierlich zu. Herr Staatsinister Herrmann wird sich weiter für eine personelle Stärkung der bayerischen Polizei und eine Verbesserung der Schutzausstattung einsetzen. Zudem sind politische Initiativen erforderlich, um z.B. bei einem Terroranschlag oder anderen Extremsituationen den ergänzenden Einsatz der Bundeswehr zu ermöglichen.

Einen breiten Raum der Diskussion nahm die Sicherheit um das in wenigen Monaten beginnende Oktoberfest ein, wobei Wiggerl Hagn seine langjährigen Erfahrungen mit der Wies`n zum Besten gab.

Staatsminister Herrmann versicherte, dass die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs weiterhin höchste Priorität hat. Auch sind die Flüchtlingsströme noch längst nicht gestoppt; in Süditalien kommen zur Zeit täglich 3000 – 4000 Flüchtlinge an.
Intensiv diskutiert wurden auch der BREXIT und seine Folgen sowie die aktuellen Terroranschläge und die Terrorgefahr in Deutschland.

Frau Schosser bedankte sich zum Abschluss der Veranstaltung für die zahlreichen Diskussionsbeiträge und Anregungen der anwesenden Sicherheitsexperten und versicherte, dass sich das Münchner Sicherheitsforum auch weiterhin mit großem Engagement für die Interessen der Münchner Bürger und der Münchner Polizei einsetzen werde.

Münchner Sicherheitsforum im Spatenhaus an der Oper


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Spatenhaus an der Oper

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